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Mandel Johanniskraut Pflegeöl 75ml
  • stärkt empfindliche Haut
  • warmer Duft
  • hilft Hautfeuchtigkeit zu bewahren
  • mit Johanniskraut-, Mandelöl, Hopfen u.a.

Artikelnummer: DHKP004

Kategorie: Körperpflege


15,50 €
20,67 € pro 100 ml

inkl. 20% USt., zzgl. Versand

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Beschreibung

Es gibt Tage, an denen die Haut trocken und gereizt ist. Hier hilft das Mandel Johanniskraut Pflegeöl. Sein warmer Duft legt sich wohltuend um die sensible Haut. Die Komposition mit kalt gepresstem Mandelöl glättet die Haut und macht sie angenehm geschmeidig. Sie unterstützt die Haut darin, Feuchtigkeit zu bewahren, und verleiht ihr Schutz vor dem Austrocknen.

Die besänftigende Kraft des sonnendurchfluteten roten Johanniskrautöls wirkt ausgleichend und kräftigend. Beruhigender Hopfen rundet die Komposition ab.

Für das Pflegeöl darf der getrocknete Hopfen mit Sonnenblumenöl aus kontrolliert-biologischem Anbau nach einem eigenen rhythmischen Verfahren eine Woche lang reifen. Die Mischung ist in dieser Phase auf 37 °C erwärmt - die Körpertemperatur des Menschen. Morgens und abends wird der Ansatz vorsichtig durchmischt. So kann die ganze Kraft der Heilpflanze in das Öl übergehen.

Anwendung:
Am gleichmäßigsten verteilt sich das Pflegeöl nach dem Duschen oder Baden auf noch feuchter Haut. Die so entstehende Wasser-Öl-Emulsion kann leichter in die Haut einziehen und bewahrt deren Feuchtigkeit.

Tipps:
Sensible Haut freut sich über eine milde Reinigung mit Mandel Duschbalsam oder Mandel Bad. Raue Hände und Ellenbogen werden mit der schnell einziehenden Handcreme wieder weich und glatt. Auch der Mandel Körperbalsam und das Mandel Bad passen gut zur sensiblen Haut.

Als ergänzende Pflege empfehlen wir die Duschbalsame und Bäder sowie den Mandel Körperbalsam.

Qualität:
100 % Natur- bzw. Biokosmetik, nach NATRUE-Standard zertifiziert
frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen
frei von Mineralölen, Parabenen, Silikonen und PEG
dermatologisch auf Verträglichkeit getestet
ohne Tierversuche
Rohstoffe, wann immer möglich, aus kontrolliert-biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau und unter fairen Bedingungen gewonnen

Bild und Text: © Dr. Hauschka

Mandel Dr. Hauschka

Synonyme:
Süße Mandel

Wissenschaftlicher Name:
Prunus dulcis (Mill.)

Familie: Rosaceae (Rosengewächs)

Heimat:
Subtropisches China und Kleinasien

Inhaltsstoffe:
54 % fettes Öl mit Ölsäure, Linolsäure und Palmitinsäure, Eiweiß, Enzyme

Beschreibung:
Das Wort Mandel birgt eine Fülle von Bildern: an Schnee und Kerzenlicht, Marzipan und Lebkuchen. Oder an Studentenfutter und Müslimischung? Wie auch immer. Vor dem inneren Auge sehen wir den essbaren Mandelkern. Doch wie sieht eigentlich die Pflanze dazu aus? Erste Überraschung: Der dazugehörige bis 8 Meter hohe, kahle und frostempfindliche Mandelbaum mit grauer Rinde ist ein Rosengewächs, also engstens verwandt mit Kirsche, Pfirsich, Aprikose und eben der Rose. An den rosafarbenen, in den Mittelmeerländern bereits im Januar aufbrechenden Blüten mit den gelben Staubblättern lässt sich diese Verwandtschaft ablesen. Zweite neue Sicht: Was wir als Mandelkern essen, ist der Mandelsamen, das Innere des harten Kerns. Der robuste Kern ist von einem trockenen grünen, herb-bitteren ungenießbaren Fruchtfleisch umgeben. Der Mandelkern entspricht dem Inneren eines Pfirsichkerns, aus dem übrigens der Ersatzmarzipan namens Persipan hergestellt wird.

Verwendung:
Mandeln sind mit 18 % Eiweiß, 16 % Kohlenhydraten, 54 % Fett, ferner vielen Mineralstoffen und Vitaminen vor allem der B-Gruppe eine reichhaltige Mahlzeit, die pur gegessen oder als Mandelmus gleichermaßen lecker schmecken. Früher wurden sie Kindern gegen Husten gegeben. Das aus den Samen gepresste Mandelöl ist ein mildes, sehr gut rückfettendes Hautpflegeöl. Mandelmehl, der Pressrückstand, reinigt schonend die Haut.

Neben der süßen Mandel gibt es zwei weitere Arten: die Bittermandel und die Krachmandel. Letztere kann genauso wie die süße Mandel gegessen werden, wohingegen die Bittermandel das giftige Glykosid Amygdalin enthält, aus dem sich im Darm Blausäure abspaltet. Das Bittermandelöl, dem das Amygdalin chemisch entzogen wird, ist ein aromatisches Gewürz und guter Duftstoff, den Konditoren und Kosmetikhersteller verwenden.

Dioskurides traute der Bittermandel fast alles zu: Äußerlich angewendet vertreibe sie "Sonnenflecken im Gesicht", fördere die Menstruation, lindere Kopfschmerzen und Geschwüre; bei innerlicher Anwendung lindere sie Schmerzen, treibe das Wasser, erweiche den Leib, fördere den Schlaf, helfe bei Husten, Leberleiden, Blähungen ... Die Liste nimmt kein Ende.

Wissenswertes:
Alle Bezeichnungen für Mandel in europäischen Sprachen gehen auf griechisch amygdale oder amygdalos zurück. Der Ursprung dieses Wortes ist nicht mehr bekannt. Der Präfix al- in den iberischen Namen (z.B. spanisch almendra) ist der eingeschleppte arabische Artikel al oder el, der während der maurischen Besetzung der iberischen Halbinsel in viele wissenschaftliche Termini eindrang. Der Gattungsname Prunus leitet sich vom griechischen proumnon = Pflaume ab, der Verwandten der Mandel. Der Artname dulcis = süß bezieht sich auf den Geschmack der Kerne.

Die Mandel wuchs schon in der Steinzeit und wurde vermutlich ab der Bronzezeit bewusst kultiviert. Wahrscheinlich ist die Mandel das älteste Kulturobst der Alten Welt, dessen Erfolgsgeschichte bis in die heutige Zeit reicht. Bereits im 17. bis 16. Jahrhundert vor Christi Geburt gelangte der aus Asien stammende Mandelbaum über Persien nach Kleinasien, Syrien und Ägypten. Im 5. Jahrhundert ging es dann weiter nach Griechenland und ins Römische Reich. Karl der Große trug sehr zur Verbreitung des Mandelbaums bei, der heute aus den mediterranen Ländern nicht mehr wegzudenken ist. Dort gilt er als Symbol der Wachsamkeit und der Wiedergeburt, weil er bereits im Januar blüht.

Vor allem aus dem antiken Griechenland stammen vielen Sagen, in denen der Mandelbaum eine Rolle spielt. Einer Sage nach soll die Mandel aus einem Blutstropfen der griechischen Göttin Kybele entstanden sein, der "Mutter der Götter", die in Kleinasien ursprünglich die Berg- und Fruchtbarkeitsgöttin war. In anderen Darstellungen soll der Mandelbaum aus der männlichen Hälfte eines zwittrigen, von Zeuss erzeugten Wesens entstanden sein.

Ein Mandelbaum-Märchen stammt aus Marokko. Die schöne Prinzessin Hatim hatte ein so gutes Herz, dass sie unter den Ärmsten des Landes Geld aus der Schatulle ihres Vaters verteilte. Der König hatte kein Verständnis für das Verhalten seiner Tochter, bezichtigte sie des Diebstahls und ließ sie hinrichten. Allah verstand Hatims Handeln und verwandelte die tote Prinzessin in einen Mandelbaum, der jahrein jahraus den Menschen des Landes Mandeln schenkte.

Die Bibel erwähnt die Mandel mehrfach, oft wegen der frühen Blüte als Zeichen des Erwachens. Der sechsarmige Leuchter der biblischen Stiftshütte, dem Sammlungsort Gottes mit Moses und seinem Volk, ist einem Mandelbaum nachgebildet. Später sah das Christentum in der Mandel ein Symbol der unbefleckten Empfängnis: "Christus wurde gezeugt in Marien, wie der Mandelkern sich in der unverletzt bleibenden Mandel bildet" (Konrad von Würzburg, 13. Jahrhundert).

Vielleicht am meisten Bekanntheit hat die Mandel in Form des Marzipans erlangt, das ursprünglich aus dem Orient stammt und traditionell aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser besteht. Baghlaba ist die persische, zusätzlich mit Kardamom gewürzte Variante, die es traditionell zum dortigern vierwöchigen Neujahrsfest gibt. Im 16. Jahrhundert war die Herstellung des Marzipans in deutschen Landen Aufgabe der Apotheker, deren "Confectiones" nur deshalb mit Zucker zubereitet wurden, um die bittere Medizin angenehmer zu gestalten. Marzipan galt unter anderem als "Hertzzucker". Nach und nach überwog beim Mandelkonfekt die reine Gaumenfreude, sodass es von der Medizin zur Süßigkeit mutierte.

In der mittelalterlichen Küche fanden sich Mandeln nicht nur in Süßspeisen: Auch Fleisch- und Fischgerichte wurden mit ihnen zubereitet.

Der Mandelbaum sondert Harz ab, das sich tränenförmig auffangen lässt. Mit den Harztränen räucherten die Menschen im antiken Griechenland gegen Krankheit und böse Geister an. Der feine Duft desinfiziert, reinigt und klärt.

Die Pflanze in Dr. Hauschka Produkten:

Für die Dr. Hauschka Kosmetik kauft die WALA Mandeln in Spanien aus biozertifiziertem, überwiegend Demeter-Anbau ein. Die Mandeln werden anschließend in Deutschland in einer traditionell handwerklich arbeitenden Ölmühle zu Mandelöl gepresst und zu Mandelmehl vermahlen.

Die Haut nimmt das milde, gut gleitende Mandelöl langsam auf. Das Öl ist pflegende Grundlage von Dr. Hauschka Nach der Sonne, Augencreme, Concealer, Quitten Tagescreme, Gesichtsmilch, Gesichtswaschcreme, Gesichtsöl, Handcreme, Rosen Körperbalsam, Mandel Körperbalsam, Lippengold, Lipsticks, Reinigungsmilch, Rosen Tagescreme leicht, Aufbauende Maske, Regeneration Tagescreme, Regeneration Hals und Dekolletécreme, Regeneration Körperbalsam, Tönungscreme und Mandel Johanniskraut Pflegeöl, von Dr. Hauschka Med Pflege Lotion Mittagsblume und Intensiv Creme Mittagsblume. In Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme bindet Mandelmehl Schmutzpartikel und reinigt dadurch schonend die Haut.

Quelle: Dr. Hauschka

Johanniskraut Dr. Hauschka

Synonyme:
Blutkraut, Hartheu, Jesuswundenkraut, Johannisblut, Konradskraut, Wundkraut

Wissenschaftlicher Name:

Hypericum perforatum L.

Familie:
Clusiaceae

Heimat:
Ursprünglich aus Europa/Sibirien. Weit verbreitet von Mittelsibirien bis China und Nordafrika. In Ostasien, Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland eingeschleppt.

Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Flavonoide, Harze, Gerbstoffe, Hypericin

Beschreibung:
An den Tupfen erkennt man es sofort: Hält man Blüten des Johanniskrauts gegen das Licht, wird man viele helle kleine Punkte gewahr: Sekretbehälter, die eine Flüssigkeit aus ätherischen Ölen und Harz enthalten. Zerreibt man die goldgelben Blüten zwischen den Fingern, verfärben sie sich blutrot, der charakteristischen Farbe des Johanniskrautöls. Dieser wundersame Farbumschlag entsteht dadurch, dass Licht und Sauerstoff Inhaltsstoffe der Blüten zersetzen. Die mehrjährige Johanniskrautpflanze wird bis zu 90cm hoch. Die reich verzweigten, verholzten Stängel sind von Mai/Juni bis August/September über und über mit den fünfstrahligen Blüten übersät. Zu finden ist diese ölreiche Pflanze, deren Blätter auch dicht von Öldrüsen überzogen sind, an Wegrändern, Dämmen, Feldrainen, in lichten Wäldern und Gebüschen, am liebsten in der vollen Sonne, die sie für ein üppiges Wachstum benötigt.

Verwendung:
Paracelsus war von der wundheilenden, antiseptischen und ausleitenden Wirkung des Johanniskrautes überzeugt. Er sah in der porenähnlichen Durchlöcherung der Blätter, dass die Pflanze bei allen offenen Stellen der Haut, sowohl innerlich als auch äußerlich, eine Hilfe sei und auch hilft, etwas über die Poren auszuscheiden.

Wissenswertes:
Der Name Hypericum soll daher rühren, dass man durch die hellen Sekretbehälter der Blätter ein Bild sehen, also hindurchschauen kann (griechisch hyper = über, ericos = Bild).

Um das Johanniskraut ranken sich viele Legenden. Eine davon besagt, dass es aus dem Blut Johannes des Täufers hervorgegangen sein soll, nach einer anderen Version soll Johannes unter dem Kreuz Christi die vom Blut des Erlösers getränkte Pflanze gesammelt haben. Die daraus entstandene Namensgebung Johanniskraut wurde maßgeblich dadurch unterstützt, dass die Ärzte und dienenden Brüder des Johanniterordens, deren Namenspatron Johannes der Täufer ist, Hypericum schon zur Zeit der Kreuzzüge besonders gerne zur Wundbehandlung einsetzten.

In seiner Wut über die außerordentliche Heilkraft soll der Teufel mit einer Nadel über das Kraut hergefallen sein und es tausendmal durchlöchert haben. Für diese Legende sprechen die vielen schwarzen Punkte der Öldrüsen auf den Blättern die, hebt man sie gegen das Licht, wie Nadelstiche aussehen.

Den roten Saft, der beim Zerreiben der Blüten hervorquillt, deuteten man bei den germanischen Völkern als Blut des Sonnengottes Baldur, der sich immer zur Zeit der Sonnenwende der Erde opferte.

Das Johanniskraut gibt sich wie keine andere Pflanze der Sonne hin und gehört zu den magischen Pflanzenwesen der Sommersonnenwende. Wenn sie zu Johanni (24. Juni), drei Tage nach der Sonnenwende, in schönster Blüte steht und die volle Kraft der Sommersonne in sich trägt, soll sie am heilkräftigsten sein. Jetzt hat das Licht seinen Höhepunkt erreicht, und die Sonne hält Hoch-Zeit mit der Erde. Zu Ehren dieses Tages der Verbindung des Lichtes mit der Erde, des Geistes mit der Materie, feierten die Menschen seit Urzeiten große Feste. Dieser Tradition folgend kann man bis heute die Sonnwendfeuer in der Sonnenwendnacht leuchten sehen.

Wegen seiner Fähigkeit, Dämonen zu verjagen, wurde das Johanniskraut auch als "fuga daemonum" (Jageteufel) bezeichnet und an die Türen und Fenster der Häuser und Ställe gesteckt, um Gewitter und Behexung fernzuhalten.

Übrigens eignet sich ausgekochtes Johanniskraut auch zum Färben von Textilien, es entsteht dabei ein gelber bis gelbgrüner Farbton.

Die Pflanze anders betrachtet:
Die leuchtendgelben Blüten des Johanniskraut, die sich auf geraden Stängeln der Sonne entgegenrecken, tragen am meisten Inhaltsstoffe, wenn die Sommersonnenwende gekommen ist. Sein sonnenhaftes Wesen scheint sich darin auszudrücken. In strengem Gegensatz zu der üppigen Blütenfülle steht das trockene, harte Holz des Johanniskrauts. Was sich zwischen Blüte und Spross befindet, hat die Tendenz, sich zusammenzuziehen, zu vertrocknen. Ein Formungscharakter findet hier seinen Ausdruck, der zu sehr sich im Flusse Befindliches zur Ordnung ruft.

In diesem Spannungsfeld drücken sich die vielseitigen Heilwirkungen dieser alten heilkräftigen Pflanze aus. Als Lichtpflanze vertreibt sie die Düsternheit im Menschen, hilft innerlich so bei depressiven Verstimmungen, äußerlich bei Sonnenbrand. Als Ordnerin unterstützt sie den Organismus bei allen Aufbauprozessen der Nerven-Sinnes-Organe, sei es als Wundmittel oder bei depressiven Verstimmungen.

Die Pflanze in Dr. Hauschka Produkten:
In Dr. Hauschka Kosmetik findet das Johanniskraut überall dort seinen Platz, wo neben seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung eine Beruhigung und Stärkung der Haut gewünscht ist: Augenbalsam, Gesichtsmilch, Gesichtsöl, Gesichtswaschcreme, Mandel Johanniskraut Pflegeöl, Mandel Körperbalsam, Lippenkosmetikum, Rosen Tagescreme, Schlehenblüten Pflegeöl und Tönungscreme. In der Fußcreme bringt es Licht an die Füße, die in unserer Kultur doch meist zu einem Schattenleben in Schuhen verbannt sind.

Quelle: Dr. Hauschka

Ölauszüge Dr. Hauschka

Konzentrierte Wirkkraft - Mit Ölauszügen lassen sich wirksame Extrakte aus getrockneten Pflanzen für die Dr. Hauschka Kosmetik gewinnen.

Text: Catrin Cohnen, Antal Adam, Fotos: Silicya Roth

Im WALA Öllabor liegt heute ein Duft, der glücklich macht. Er entsteigt Baumwollsäcken, die eine wertvolle Fracht bergen: getrocknete Knospen der Damaszener Rose. Sie stammen vom persischen Handelspartner der WALA, der seine bio-zertifizierten Rosen in den Bergen auf mehr als 2.000 Meter Höhe kultiviert. Mit den Rosenknospen setzen Paul Pietrzyk und sein Kollege Daniel Stahovic einen Ölauszug an, der später die Grundlage des Dr. Hauschka Rosen Pflegeöls bildet. "Zuerst zerkleinern wir die Rosenknospen", erklärt Paul Pietrzyk, der flink die gereinigten Edelstahlbehälter nochmals desinfiziert, bevor er die Rosenblüten exakt in sie hinein abwiegt. Danach kommt Sonnenblumenöl hinzu, auch genau abgewogen. Nur einmal kurz umrühren, damit nicht zu viel Sauerstoff an das empfindliche Öl gelangt, dann kommt der Deckel mit Dichtung und Verschlussring auf den Behälter.

Im Rhythmus der Natur ...
Am Deckel des Ölbehälters sind eine große Spirale und ein Rührer fest montiert, die in das Öl-Rosenblüten-Gemisch hineinragen. An die Spirale schließt Daniel Stahovic von außen Wasserschläuche an, aus denen 37 Grad Celsius warmes Wasser durch die Spirale läuft, die so die Temperatur des Ölauszuges konstant auf Körpertemperatur hält. Morgens und abends durchmischt der druckluftangetriebene Rührer den Rosenblütenansatz, sieben Tage lang.

Dieses Auszugsverfahren ähnelt zu einem gewissen Grad dem rhythmischen Verfahren, das Dr. Rudolf Hauschka für wässrige Pflanzenauszüge entwickelte, und hat Eingang in das Homöopathische Arzneibuch gefunden. Der Wechsel zwischen Stehen und Rühren des Öls bei Körpertemperatur soll die Polarität Ruhe und Bewegung, der die Pflanze in der Natur ausgesetzt ist, bei der Verarbeitung eine Zeit lang weiterführen und helfen, die Inhaltsstoffe der Pflanze besser aufzuschließen.

... hat sich die Körpertemperatur bewährt
Und tatsächlich eignet sich dieses Verfahren sehr gut: Eine wissenschaftliche Studie der Universität Hamburg1 belegt, dass die Extraktion bei Körpertemperatur effektiver ist als mit einer Methode, bei der die Drogen nur vier Stunden lang ausgezogen werden, dafür aber bei einer höheren Temperatur von 60 bis 70 Grad Celsius. Die Konzentration einer Wirksubstanzgruppe, die in der Arnika enthalten ist - die so genannten Sesquiterpenlactone - war bei den Tests höher als im Heißauszug; dasselbe gilt für die ätherischen Öle der Kamille oder die Carotinoide der Ringelblume.

Nur klares Öl verlässt unser Öllabor
Nach sieben Tagen filtrieren Pietrzyk und Stahovic den Ansatz durch Baumwolltücher und einen Feinfilter. Paul Pietrzyk kontrolliert während des Vorgangs ständig, wie der fertige Rosenblütenextrakt aussieht. "Nur klares Öl verlässt unser Labor", sagt Susanne Geisel, Gruppenleiterin in der WALA Ölherstellung. Zudem kommen Proben in das hauseigene Analyselaboratorium, das diverse Untersuchungen für die Freigabe durchführt.

Im Lagerraum stehen derweil weitere Säcke mit getrockneten Heilpflanzen, die für die unterschiedlichsten Dr. Hauschka Kosmetikprodukte und WALA Arzneimittel extrahiert werden. Zum Beispiel Schlehenblüten, die sieben Tage lang für das Dr. Hauschka Schlehenblüten Pflegeöl ausgezogen werden. "Wir verarbeiten hier insgesamt etwa 30 verschiedene Heilpflanzen", sagt Susanne Geisel. Das Arbeiten im Öllabor ist dadurch abwechslungsreich. Denn jede Pflanze hat ihre Eigenart: in der Verarbeitung und im Duft.

1Heldmaier M, Stahl -Biskup E. Extraktion mit Olivenöl. Was und wie viel geben die Blütendrogen her. Deutsche Apotheker Zeitung 2006; 19: 52-57.

Quelle: Dr. Hauschka


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