Problem mit einer Blütenstaub-Allergie? 18.04.2016 09:04

Problem mit einer Blütenstaub-Allergie?

Vitamin C reiche Ernährung! Dies stärkt die eigene Abwehr und bindet Histamin. Viel Vitamin C ist zum Beispiel enthalten in Sanddornsaft, Hagebutten, schwarze Johannisbeeren (-Saft), Kiwi, Brennnesseln, Paprika und Fenchel.
Magnesiumreiche Lebensmittel hemmen die Histaminproduktion. Reichlich Magnesium findet sich zum Beispiel in Bananen, Leinsamen, Datteln, Trockenobst, Nüsse, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Avocados und Petersilie.

Es empfiehlt sich während der Heuschnupfenzeit die Innenwand der Nase täglich 2 - 3 x mit Sesamöl (nativ) einzureiben. Auch tägliche Inhalationsbäder (Gesichtsdampfbäder) mit folgenden ätherischen Ölen zeigen äußerst starke Linderung der Symptomatik: Atlaszedernöl, Ingweröl, Manukaöl und Zypressenöl. Diese genannten ätherischen Öle stabilisieren die Mastzellen und verhindern somit eine vermehrte Ausschüttung von Histamin. Die genannten ätherischen Öle können abwechselnd oder 2 in Kombination verwendet werden, wenn Sie dies über einen längeren Zeitraum probieren möchten.

Inhalationen werden mit warmem Wasser (kein kochend heißes Wasser) durchgeführt. Auf ca. 1 Liter warmes Wasser gibt man 2 Tropfen ätherisches Öl (nicht mehr!) und atmet dies für 10 Minuten ein. Dies kann 2 - 3 x täglich durchgeführt werden.

Beträufeln Sie ein Taschentuch mit insgesamt 2 Tropfen der genannten ätherischen Öle und platzieren sie dieses in der Nähe des Kopfpolsters. Dies hält die Nase frei und sorgt so für einen ruhigeren Schlaf.

Bei Niesreizattacken empfiehlt sich eine Nasenspülung mit Kochsalzlösung.

Diese Empfehlungen gelten auch für Kinder ab dem Schulalter, hier allerdings genügt 1 Tropfen ätherisches Öl zum Inhalieren!

Ich wünsche Ihnen, dass während der Heuschnupfenzeit mit diesen Empfehlungen eine spürbarere Erleichterung erzielen können und somit Ihr eigenes Wohlbefinden deutlich verbessern.

Ihre
Evelyn Deutsch

Bildverzeichnis: © pixabay

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