Wohlschmeckender Grippetee 18.04.2016 09:24

Wohlschmeckender Grippetee

Wenn’s einen so richtig fröstelt, jede kleinste Bewegung beschwerlich ist und einem alles weh tut, spätestens dann greifen manche auf Tees zurück. Viele Erwachsene entwickeln bei Erkältung und Grippe kein Fieber und können somit die belastenden Stoffe im Körper nicht herausschwitzen. Mit bestimmten Heilpflanzen kann man dies aktivieren und so den Genesungsprozess fördern!

Es gibt viele Heilpflanzen, die sich bei Erkältung und Grippe bewährt haben. Ob trockener Husten, oder wenn alles verschleimt ist, bei hoher Infektanfälligkeit usw., aber um diese Pflanzen alle zu beschreiben braucht man mehr als einen Newsletter. Dieses Mal geht es speziell um eine schweißtreibende Teemischung.

Holunder ist eine der Pflanzen, die wir hier nennen möchten. Die Wirkung der Blüten hilft bei Fieber, ist schweißfördernd und steigert die Abwehrkräfte. Außerdem helfen die Inhaltsstoffe auch bei starker Verschleimung, Husten und Stirnhöhlenentzündung.

Lindenblüten sind ein altbewährtes Hausmittel. Es stärkt die Abwehr und bringt schon sensibilisierte Schweißdrüsen durch geringen Wärmereiz zum Schwitzen.

Mädesüß gehört zur Familie der Rosengewächse. Diese Pflanze wird aufgrund der Inhaltsstoffe mit den beiden oben genannten bei Erkältung und Grippe zur schweißtreibenden Unterstützung eingesetzt außerdem besitzt sie schmerzlindernde Eigenschaften.

Thymiankraut wirkt keimhemmend und krampflindernd bei Bronchitis, stärkt dadurch auch die Abwehrkräfte und schützt vor Grippe. Vielleicht haben Sie den altbekannten Spruch schon gehört,
„Der nächste Schnupfen kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt“.

Wie bereiten Sie Ihren Grippetee nun zu:
Nehmen Sie zu gleichen Teilen getrocknete und zerkleinerte Holunderblüten, Lindenblüten, Mädesüß und Thymiankraut und vermengen diese miteinander. Geben Sie davon einen gehäuften Teelöffel in eine Tasse, gießen diese mit kochendem Wasser (nicht mehr sprudelnd), ca. 200 ml, auf und lassen den Tee dann für 3 - 10 Minuten zugedeckt ziehen. Sie können den Tee je nach Belieben mit z. B. Honig süßen, oder auch sehr gut mit einem Schuss Hollersirup verfeinern. Im Anschluss wird der Tee abgeseiht und heiß getrunken!

Am besten wäre es, wenn Sie den Tee im Bett trinken. Durch das Schwitzen wird der Kreislauf belastet und der Körper benötigt dringend Ruhe. Diese Anwendung sollte 3 x tgl. durchgeführt werden.

Literaturverzeichnis:
Bührung, U. (2011): Alles über Heilpflanzen -  erkennen, anwenden und gesund bleiben. 2. Auflage. Stuttgart: Ulmer Verlag
aromapflege.com

Bildverzeichnis: © pixabay

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