Was tun gegen den Weißel-Effekt bei natürlicher Sonnencreme

Wenn die Sonne lacht, willst Du mit ihr lachen und unbeschwert eine schöne Zeit im Freien genießen. Aber wie steht es mit dem Sonnenschutz? Fängst Du an, darüber nachzudenken, ist es schnell vorbei mit dem unbeschwerten Sommerspaß. Wie gefährlich sind Nanopartikel, chemische Zusatzstoffe oder Mikroplastik? Enthalten nicht auch herkömmliche Sonnencremes Palmöl, durch dessen Gewinnung der Lebensraum vieler Tierarten bedroht wird? Die Liste der Gründe, wieso Du Dir über die passende Sonnencreme Gedanken machen solltest, ist lang.

Natürliche bzw. mineralische Sonnencreme ist gut für Dich und für die Umwelt. Doch viele Menschen sind skeptisch, denn natürliche Sonnenschutzmittel hinterlassen oftmals einen weißen Film, der Dich wie ein Gespenst aussehen lässt. Woher kommt dieser weiße Film überhaupt und was kannst Du dagegen tun? Wir haben für Dich alle wichtigen Informationen zusammengefasst, die Du brauchst, um den Sommer unbeschwert zu genießen – mit einem natürlichen Sonnenschutz, der Dich rundum schützt und pflegt.

Wieso entsteht bei natürlicher Sonnencreme ein weißer Film?

Natürliche Sonnencreme kann „weißeln“, denn im Unterschied zu chemischen Produkten schützt sie Dich mit physikalischen Mitteln. Die Funktionsweise einer natürlichen Sonnencreme ist einfach ganz anders aufgebaut als bei einem chemischen UV-Filter. Bei chemischen Sonnencremes werden die gefürchteten UV-Strahlen umgewandelt in andere Strahlungen wie Licht oder Wärme. So bleibt die Haut vor der UV-Strahlung zuverlässig geschützt. Leider haben herkömmliche Sonnencremes den Nachteil, dass deren Chemikalien in die Haut eindringen und im Körper eine Wirkung auslösen können, die Hormon-ähnlich ist. Zudem stehen chemische UV-Filter im Verdacht, häufiger Allergien auszulösen. [1]

Weißeleffekt auf Händen

Natürliche Sonnencremes dagegen wirken auf eine vollkommen andere Weise. Sie bedecken die Haut mit zahllosen kleinen mineralischen oder physikalischen Partikeln. Diese Partikel reflektieren die UV-Strahlen wie kleine Spiegel – die schädliche Strahlung wird also nicht umgewandelt, sondern abgelenkt. Ab einer gewissen Größe können diese Partikel nicht in den Körper eindringen. Der vermeintliche Nachteil liegt darin, dass durch natürliche Sonnencreme ein weißer Film entstehen kann, der Dich nicht braungebrannt, sondern blass aussehen lässt.

Was Du gegen das Weißeln Deiner natürlichen Sonnencreme tun kannst

Je höher der Lichtschutzfaktor einer physikalisch wirkenden natürlichen Sonnencreme ist, umso größer ist – bedingt durch die Dichte der Partikel – auch der Weißel-Effekt. Aber natürlich möchtest Du am Strand nicht aussehen wie ein Gespenst. Auch das Auftragen einer natürlichen Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor über 30 konnte bisher ein wenig abenteuerlicher verlaufen. Schließlich möchtest Du Deine Haut nicht reizen, indem Du die Creme »verrubbelst«, Du möchtest sie pflegen und sanft eincremen! Hier hat das Unternehmen eco cosmetics nach jahrelanger Forschungsarbeit einen Durchbruch erzielt.

Spezielles Herstellungsverfahren für weniger Weißel-Effekt bei Sonnencreme

Eco hat ein Verfahren entwickelt, das natürliche Sonnencreme auch mit einem Lichtschutzfaktor 50+ auf mineralischer Basis möglich macht. Dabei werden die schützenden Titandioxid-Pigmente auf schonende Weise mit dem natürlichen Mineral Korund umhüllt. In dem aufwändigen Verfahren wird gereinigte Tonerde durch hohen Druck und Hitze dazu angeregt, sich um die Titandioxid-Partikel zu schmiegen und dort zu kristallisieren.

Weißeleffekt auf Händen

So erhalten die einzelnen Partikel einen schützenden Mantel aus natürlichem Korund, das der Sonnencreme durch die Einlagerungen der Tonerde einen natürlicheren Farbton verleiht. Doch das ist nicht der einzige Vorteil. Durch die Anreicherung des Titandioxids mit Tonerde wird der reflektierende Effekt der Sonnencreme um ein Fünffaches verstärkt! So ist die Haut auch bei hoher und länger andauernder Sonneneinstrahlung sicher geschützt, trotzdem muss diese Sonnencreme fast nicht weißeln.

Natürliche Sonnencreme vor jedem Gebrauch kräftig schütteln

Jedes natürliche Produkt unterliegt auch natürlichen Prozessen. Sonnencreme aus mineralischen oder physikalischen Stoffen kann sedimentieren. Das bedeutet, dass die Partikel in der Creme sich absetzen können und gewissermaßen einen Bodensatz bilden, wie Du es von Flüssigkeiten kennst. Schließlich schüttelst Du auch jeden köstlichen Fruchtsaft, bevor Du ihn öffnest. Genauso verhält es sich mit dem natürlichen Sonnenschutz. Damit die Sonnencreme beim Auftragen nicht zu sehr weißelt, solltest Du sie vor dem Auftragen immer kräftig schütteln, um die Partikel gleichmäßig zu verteilen.

Wie lässt sich die natürliche Sonnencreme am besten entfernen?

Die natürlichen Sonnencremes, die im Eco-Verfahren hergestellt werden, sollen Deine Haut zuverlässig schützen- ohne Chemie! Um diesen Schutz zu gewährleisten, werden die Sonnencremes mit biologischen und pflegenden Rohstoffen wie hochwertigen Ölen und Emulgatoren in langen Mischzeiten schonend verrührt, bis sich der wunderbar cremige Effekt ergibt. Dadurch legt sich die Sonnencreme wie eine schützende Hülle um Deine Haut. Aber wie entfernst Du sie dann rückstandslos von der Haut, wenn das Sonnenbad vorbei ist?

Ein mildes, natürliches Duschgel reicht schon, um die Sonnencreme mit einem Schwamm sanft wieder zu entfernen. Auch bei den Schwämmen gibt es übrigens inzwischen vegane Alternativen, Du kannst aber natürlich auch einfach Deinen flauschigen Lieblings-Waschlappen verwenden. Wenn Du Deiner Haut nach dem sonnigen Tag gleich noch etwas erfrischende Kühlung gönnen möchtest, kannst Du Dich mit einem speziellen „After-Sun-Spray“ (wir nehmen bevorzugt Lavendelblüte Pflanzenwasser) verwöhnen.

Und solltest Du ein paar Flecken auf der Kleidung entdecken, lässt die natürliche Sonnencreme sich auch hier mit natürlichen Mitteln ganz leicht entfernen. Ein wenig Gallseife oder Fleckensalz reichen, um die weißelnde Sonnencreme schonend aus Textilien auszuwaschen. Wie immer gilt hier: Teste erst an einer nicht sichtbaren Stelle, ob Deine Textilien sich mit der Gallseife vertragen! Gehe nicht ausgerechnet auf den Kragen Deiner schönsten Seidenbluse los, ohne den Fleckentferner ausprobiert zu haben.

Fazit: Genieße die schönen Sommertage – gesund und sicher!

Es ist also gar nicht so schwierig, die optimale Sonnencreme zu finden und dabei Dich selbst und die Umwelt zu schonen! Natürlich kann eine mineralische Sonnencreme manchmal etwas weißeln, aber die Vorteile gegenüber chemischen Produkten überwiegen bei Weitem. Wir wünschen Dir wunderschöne und unbeschwerte Sommertage für Körper, Geist und Seele!

Literaturnachweis:

[1] Deutsche Apotheker Zeitung (2008): Die Schattenseiten von UV-Filtern. Online unter: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2008/daz-31-2008/die-schattenseiten-von-uv-filtern, zuletzt aufgerufen am 20.05.2020.

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