Mit diesen 3 Tricks kannst Du die Haltbarkeit von Walnussöl & Co verlängern

Mit diesen 3 Tricks kannst Du die Haltbarkeit von Walnussöl & Co verlängern

Falls Du auch ein Fan von hochwertigen Bio-Speiseölen (fette Pflanzenöle) bist, hast Du bestimmt eine große Auswahl Zuhause stehen: Walnussöl, Leinsamenöl, Mohnöl, etc.

Samenöle und andere fette Pflanzenöle mit empfindlichen Inhaltsstoffen (mehrfach ungesättigten Fettsäuren) altern besonders schnell und sollten nach Anbruch rasch verbraucht werden. Aber obwohl Du viele kalten Speisen mit den Ölen zubereitest, brauchst Du sie oftmals nicht innerhalb weniger Wochen auf.

Hochwertige Pflanzenöle sind auch nicht billig – damit Du die Haltbarkeit von empfindlichen Ölen wie Walnussöl & Co verlängern kannst, möchte ich Dir in diesem Beitrag 3 Tricks verraten:

  • Trick #1: Die empfindlichen fetten Pflanzenöle im Kühlschrank lagern.
  • Trick #2: Glaskugeln einfüllen: Mit diesem Trick wird die Luft in der Flasche (die den „Verderbungs-Prozess“ vorantreibt) „verdrängt“ und die Pflanzenöle halten länger. Reinige dazu die Glaskugeln erst gründlich (im Wasser abkochen und mit Alkohol desinfizieren). Dann füllst Du die Flasche mit den Kugeln randvoll. Je nach Verbrauch kann es sein, dass Du Glaskugeln nachfüllen musst, damit keine Luft in der Flasche Platz hat.  Falls Du Öle hast, die Du sehr selten verwendest, dann siehe Tipp Nr. 3
  • Trick #3 (dieser Trick ist nur eine Notlösung): Heikle Öle ins Gefrierfach, wenn es gar nicht anders geht und Du das Pflanzenöl viel zu selten verwendest. Manche Pflanzenöle, wie Borretschöl, verwendest Du sehr selten. Damit Du sie nicht wegschütten musst, leg sie einfach ins Gefrierfach – dort kannst Du deren Haltbarkeit noch verlängern. Nach dem Auftauen solltest Du die Pflanzenöle aber rasch verbrauchen.

Was kannst Du mit fetten Pflanzenölen machen, die bereits „gealtert“ bzw. „gekippt“ sind?

Wenn das Pflanzenöl noch einigermaßen gut riecht, aber ungenießbar zum Verzehr ist, kannst du es zur Pflege von Holzmöbel verwenden: Du kannst zum Beispiel, wie Simone aus unserem Team, das Leinöl zur Pflege von Holzböden nutzen (hier kannst Du den Tipp von Simone nachlesen).

Eine weitere Idee ist, eine Duftkerze selbst zu machen. In diesem Beitrag auf meinem Aromablog findest Du beispielsweise eine Duftkerze gegen Mücken zum Selbermachen.

Soweit zu meinen Ideen, wie Du gealterte, fette Pflanzenöle weiterverwenden kannst. In erster Linie wollen wir die köstlichen Öle ja genießen und zu uns nehmen. Damit das möglichst lange geht, helfen Dir hoffentlich meine 3 Tipps, um die Haltbarkeit empfindlicher fetter Pflanzenöle zu verlängern 😊.

Herzlichst,
Evelyn Deutsch